Wo gefährliches Gas brodelt, Schlösser versinken und seltene Edelsteine funkeln

Samstag, 10. September 2022, 11 Uhr

(C) GeoBasis-DE/LVermGeoRP 2022, dl-de/by-2-0, www.lvermgeo.rlp.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitung: Jan Hofmann

Vor ungefähr 13070 Jahren erschütterte eine gewaltige Explosion die heute als Vulkaneifel bekannte Landschaft im Norden von Rheinland-Pfalz. Innerhalb weniger Tage wurde mehr als die zehnfache Menge an Material in die Luft geschleudert als 1980 beim Ausbruch des Mount St. Helens. Die Asche der Laacher See Eruption hat ihren Weg bis vor die Haustür der RNG gefunden und ist in Bodenprofilen des Mainzer Sandes sichtbar. Auch heute noch brodelt es unter der oft ruhigen Oberfläche des Sees. Aufsteigende Gasblasen erinnern an die vulkanische Aktivität, welche dieser Landschaft ihren Namen gegeben hat.
 
Neben der Vulkanologie des Laacher Sees werden auch die Geschichte der Abtei Maria Laach, Sagen um den Laacher See und die Mineralogie von ausgesuchten lokalen Mineralen Inhalt der Exkursion sein.
 
Die Qualität der Wege schwankt zwischen asphaltierter Straße und Trampelpfad im Wald. Trittsicherheit ist bedingt erforderlich.
Für die Mittagspause ist Selbstverpflegung vorgesehen.
 
Beginn der Exkursion: 11:00 Uhr auf dem Parkplatz der Abtei
(https://www.maria-laach.de/anreise/).
Anmeldung über den internen Bereich der RNG-Webseite. Wer keinen Zugang hat kann auch an entenmann@rng-mainz.de eine Mail schicken.
 
Je nach Wetter und dem generellen Verlauf der Exkursion kann optional noch die Wingertsbergwand als weiterer Exkursionspunkt besucht werden.